Dienstag, 9. November 2010

Bergtour


Nachdem wir letzte Woche und vor allem Samstag ungewöhnlich gutes Wetter für November haben, habe ich Samstag Nacht beschlossen Sonntag eine Bergtour zu machen. Nachdem ich erst um 11 losgezogen bin war ich zeitlich etwas begrenzt, da es um halb 6 schon wieder Nacht ist. Mein Ziel war den Grat, den man vom unserem Gelände aus sieht zu besteigen bzw. zu überschreiten. Ich wusste nicht genau ob es dort einen Weg gibt oder nicht...


Also bin ich erst mal, mit dem Fahrrad und dann weiter zu Fuß, auf die Hütte. Von dort aus auf den Grat. Dort oben steht eines der wenigen Gipfelkreuze in den Bergen hier.
Oben angekommen musste ich feststellen das dies gar nicht der Grat ist den man von uns aus sieht! Dazwischen lag nochmal ein Tal. So bin ich auf dem Grat auf dem ich war ganz nach hinten gelaufen um auf den anderen Grat zu kommen. Hinten angekommen, am Aufstieg zum "richtigen" Grat habe ich 2 Wanderer getroffen. Diese sagten mir das man auf dem Grad nur schlecht bis gar nicht wieder in das Tal kommt in dem ich wohne. Nachdem es auch schon 14.45 Uhr war, hab ich dan beschlossen umzukehren und über die Hütte wieder abzusteigen. Ich bin mit den 2en abgestiegen und hab mich noch ganz net mit ihnen unterhalten. Bis ich wieder daheim war war es dann auch schon fast dunkel.


Alles in allem war es eine sehr schöne Tour. Es war eine neue und gute Erfahrung für mich ganz alleine in die Berge zu gehen.



Auch unser Zimmer macht Fortschritte. Die Holzdecke ist fertig und der Boden ist drin. Fehlen nur noch Sockelleisten, Fesnterbretter und das größte Problem ist die Türe! Die, die ich ursprünglich nehmen wollte ist rechts angeschlagen und nicht links. Jetzt kommt nur noch die Küchentüre in Frage. Die anderen 2 sind der Meinung die brauchen wir nicht, wobei ich der Meinung bin, dass die ist mindestens so wichtig wie die unseres Zimmers... Blebt mir nur 1 übrig: Ne Übergangslösung und dann hoffen das die Türen tatsächlich kommen bis in 1nem Monat!


Ansonsten sind wir immer noch mit der Kläranlage beschäftigt. Kontrollschacht und die ganzen Anschlüsse zu den Schächten sind seit heute endlich gemacht, der Sand ist einniveliert und mit dem Zaun haben wir angefangen, er ist zumindest mal eingemessen. Paralell richten wir das Gelände um die Kläranlage rum und auch ums Kraftwerk rum (zwischen Kraftwerk und Überlauf hab ich ein ablaufrohr durchgelegt) wieder her. Es sieht jetzt doch recht durchgewühlt aus und ums Kraftwerk rum war es bis jetzt auch noch nie richtig gemacht worden.

Ansonsten gibt es immer wieder Kleinigkeiten die gemacht werden müssen, die doch auch immer wieder einiges an Zeit kosten. Doch ich hoffe das ich die Kläranlage für dieses Jahr spätestens nächste Woche abschließen kann.
Wir haben auch damit begonnen die Außenschalung fürs Haupthaus zu richten. Die Kollegen haben schon ein paar Tage lang gehobelt, gesägt und gefräßt.... Die Außenschalung wird dann das nächste große Projekt.

Kran abbauen


Nachdem wir am Freitag bis um 3 Ebbe noch geholfen haben seine Stützmauer hinter seinem Haus zu betonieren, ist am Freitag Nachmittag Jörg Schmauder (er hat einen Kranverlei in Engstingen, über ihn haben wir den Kran bekommen) gekommen um den Kran abzubauen.


Nachdem er etws verspätet geladent waren haben wir den Kran Freitag abend noch runtergelassen. Samstag haben wir ihn dan voll abgebaut und runter Richtung Gästehäuser gefahren. Dort steht er jetzt und wartet darauf in ein paar Jahren wieder aufgebaut zu werden.


Transfogarascher Hochstraße


Am Sonntag vor einer Woche haben wir, Fam. Beck und das Bauteam einen Ausflug gemacht. Ebbe war eingeladen in Fagaras zu predigen.


Nach dem Gottesdienst sind wir weiter richtung Sibiu gefahren. Kurz vor Sibiu gibt es einen Pass durch das Fararas-Gebirge, der einzige und verkerstechnisch nicht unbedingt benötigte Pass in Rumänien. Er geht von ca. 600 m auf über 2000 m hoch. Landschaftlich ist es dort sehr schön. Ganz in der nähe liegt auch der höchste Berg Rumäniens, der Moldoveanu mit 2544 m.


Mittwoch, 3. November 2010

Unser neues Zimmer


Ich bin (wir sind) schon seit ner ganzen Zeit dabei uns oben im OG ein Zimmer zu richten. Momantan wohn ich leider immer noch im Keller, direkt neben dem Heizraum. Wir (Tobi Costi und ich) ham nur ein kleines Kellerfenster. Ich finds halt net ganz so gemütlich...
Doch langsam ist es absehbar das wir hoch können. Hätten es halt doch mehr laufen lassen müssen... Regips is alles fertig, gespachtelt ist, Streichputz haben wir drauf gemacht und im moment sind wir dabei die Holzdecke hoch zu machen. Ich denke noch 1 oder max. 2 Abende dann ist diese auch fertig... Dann fehlt noch der Boden, die Fenstersimsen und das größere Problem ist die Türe, diese ist noch in Deutschland. Doch da hab ich auch schon ne Lößung im Hinterkopf...


Ein ganz anderes Problem das ich, das wir gerade haben ist das wir kein Geld mehr haben. Es kann nur noch das wichtigste fertig gemacht werden. Das macht das ganze gerade für mich nicht einfacher, da manches angefangene erst nicht fertig gemacht werden kann. Es muss jedes mal entschiedern werden ob das jetzt gekauft wird oder ob wir es auf nächstes Jahr verschieben...

Ansonsten war doch auch noch einiges los seit dem letzten Eintrag.
Vorletztes Wochenende war CAMP, ein Wochenende für Mitarbeiter der Sommerfreizeiten. Mit dabei war auchg Kurt Schneck vom Schloss Klaus. Er hat die Bibelarbeiten gemacht. Gute und herausvordernde Bibelarbeiten.
So weit mal für heut Abend...

Sonntag, 17. Oktober 2010

Uferbefestigung - Kraftwerk läuft wieder

Uferbefestigung it einfahrt für den Radlader

Letzte Woche haben wir die Uferbefestigung (Flusaufwärts am Wehr) fertig geacht. Sie wurde im letzten Jahr angefangen und bis jetzt noch nicht fertig gemacht. Eig wollten wir sie auch an de Samstag beim Arbeitseinsatz machen, doch das war das Wetter zu schlecht. Letzte Woche hatten wir gutes Wetter!


Nachdem jetzt die riesige Kiesbank im Fluss weg ist, wir beim Arbeitseinsatz auch den Kanal wieder komplett lergeschippelt haben (Sand und Laub) und ich gestern (Samstag) den Damm, für die Uferbefestigung, wieder rausgeschoben hab, haben wir das Wasser wieder angestaut und das Kraftwerk wieder angeworfen. Ich hab noch nicht genau geschaut, doch die Leistung müsste jetzt wieder deutlich höher sein als vor 1ner Woche. Da hat es durch den Sand und Kies einfach a bissle am Wasser gefehlt...

Samstag Abend, kurzz bevors dunkel wurde. Die Bergspitzen sind ganz leicht weiß.

Kläranlage - neue Bilder

Hier erst mal ein Funktionsprinzip der Kläranlage:

Rottbehälter (Filter um grobes Material herauszubekommen) und Sammelschacht bestehen bereits. Wir bauen zur Zeit den bepflanzten Bodenfilter.
Mittlerweile sind wir schon recht weit mit dem Klärbeet, doch es gibt noch einige Kleinigkeiten zu machen. Als nächstes werden wir die Anschlüsse (Ablauf und Zulauf) und den Kontrollschacht machen. Das Schilf auf dem Klärbeet werden wir erst im Frühjahr pflanzen.
Ich hab mal ein paar Bilder von der Kläranlage zusamengestellt, um den Bauverlauf etwas aufzuzeigen.

Am Anfang der Baggerarbeiten


Das fast ausgebaggerte Beet mit Fundament


Beim Teichfolie einlegen. Wir waren 12 Personen (komplettes PDF-Team), das war auch gut so

Auch unsere Mädels mussten mitanpacken!


Die Drainage


Der Sand kommt: Insgesammt 21 LKWs Sand! Das sind 210m²!!!


Zum Sandverteilen hatten wich ca. 30 Helfer, Jugendliche aus verschiedenen Gemeinden. An dem Samstag hat es geschneit...


Samstag Abend: 18 LKWs Sand sind drin. Alleine hätten wir für diese Arbeit wohl min. 1 Woche gebraucht


Die Drainge scheint zu funktionieren! Das Loch in dem sie momentan noch Endet füllt sich schnell. Es müssen hunderte Liter Wasser im Sand gewesen sein...

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Das Bauteam

Ich will heute noch kurz mein/unser Bauteam vorstellen.
Seit Anfang Oktober sind wir jetzt zu 4.

Fag ich mal bei Sorin an. Er ist ein 24 Jahre alter Rumäne. Er ist seit Juni hier angestellt alls "Verwalter". Er ist hauptsächlich für Reperaturen und Instandhaltung zuständig. Arbeitet jedoch aber auch am Bau mit. Er spricht leider nur rumänisch, doch mittlerweile können wir uns recht gut verständigen. Er ist ein sehr guter Mitarbeiter und arbeitet sehr selbstänig.




Tobi ist unser Zivi. Er ist seit mitte September hier, ist gelernter Zahntechniker, ist 20 Jahre jung und kommt aus der nähe von Schwäbisch Gmünd.



Costi (Costel) ist unser 2ter Rumäne. Er ist seit anfang Oktober bei uns, als Freiwilliger. Er ist 21 Jahre alt und jetzt mal auf jedenfal bis Ende des Jahres hier. Auch er spricht ein ganz kleines bischen deutsch und englisch, theoretisch aber nur rumänisch. Doch auch mit ihm kann ich mich recht gut verständigen.



Genau, das ist mien Team. Jetzt habt ihr auch mal Gesichter und Infos zu den Namen von denen ich schreibe.