Sonntag, 21. September 2008
Neuer Rekord am Widderstein
Von Freitag bis Sonntag war der Widderstein Sponsorenlauf des CVJM-Dettingen.
Tobias und Christoph Heienbrock stellten einen neuen Widdersteinrekord auf. 4 Besteigungen in nur 24 Stunden vom Berghaus in Mittelberg aus. Hier ein paar Zahlen:
ca. 66km Strecke
ca. 5800 Höhenmeter sowohl im Aufstieg als auch im Abstieg
Insgesamt gab es weit über 5o Gipfelbesteigungen. Der Erlöß des Laufes ist für eine neue Küche im Berghaus bestimmt.
Auch ich war mit dabei. Samstagmorgen zu Sonnenaufgang war ich auf dem Gipfel. Nachmittags bin ich noch einmal zur Widdersteinhütte aufgestiegen, wo auch ein Etappenziel war.
Rückblickend war der Sponsorenlauf eine geniale Aktion. Gemeinschaftsfördernd und gleichzeitig was fürd Berghaus tun.
Sonnenaufgangsbilder stelle ich online sobalt ich sie habe.
Sonntag, 24. August 2008
S´läuft
Das Kraftwerk läuft!!! Unser Kraftwerk hat die Testläufe bestanden. Wir konnten über
Doch nun von vorne. Während den letzten 2 Wochen meiner Zeit in Rumänien fand die Baufreizeit fürs Kraftwerk statt (
Alles sollte funktionieren! 2 Wochen vor der Baufreizeit erfahren wir dass noch ein LKW mit Material nach Rumänien fährt. Hier sollte genug Platzt für unser Material sein. Der Schaltschrank wird fertig und wird einen Tag vor Abfahrt durchgecheckt – alles funktioniert. Nur der Stromanschluss läst auf sich warten. Der erste Versuch scheitert da eine Sicherung defekt ist – doch nach einer halben Woche Baufreizeit soll auch der Netzanschluss Wahrheit werden. Den Testläufen für das Kraftwerk sollte jetzt nicht mehr viel im Wege stehen. Einige Bau- und Installationstechnischen Dinge (wie Schützzüge und Rechen einbauen, Uferbefestigung am Wehr, Auslauf befestigen, Dichtungen am Druckrohr einbauen, Lager der Turbine reinigen sowie Steuerung und Elektrik installieren) sind noch notwendig, dann kann Samstag das erste Wasser durch die Turbine fliesen. Dienstags kann der erste Strom produziert werden und Donnerstagabend gehen wir an die obersten Grenzen der derzeit Stautechnischen Möglichkeiten und fahren das ersten mal „Vollast“. Am letzten Abend meiner Zeit in Rumänien erreicht das Kraftwerk eine Sagenhafte Leistung von gut
Leider kann das Kraftwerk noch nicht im Dauerbetrieb laufen da sich im Moment der der Netzbetreiber querstellt und uns eine Einspeisung des Stromüberschusses untersagt. Hier muss in nächster Zeit noch eine Lösung gefunden werden.
Nun müssen nächstes Jahr noch einige Dinge optimiert und fertig gestallt werden bevor das Projekt Kraftwerk abgeschlossen werden kann.
Jetzt noch ein paar Sätze zu mir. Der letzte Blogeintrag ist ja schon ne weile her. Es war viel los in letzter Zeit. Hier nur ein paar Stichpunkte:
- Meine Eltern waren in Rumänien um das ganze Projekt auch mal vor Ort zu sehen.
- 2 Wochen vor der Baufreizeit müssen wir einen kleinen Rückschlag erleben. Bei einem Hochwasser wird die Wehranlage auf eine harte Probe gestellt und das Kraftwerk steht
- Max Bike - eine Internationale Bikefreizeit durch Siebenbürgen. 1ne Woche mit dem Fahrrad durch Rumänien und jede Menge sehen und nette Leute kennen lernen.
- Dann die Baufreizeit fürs Kraftwerk mit Freunden und Freundin inklusive Inbetriebnahme des Kraftwerks.
Ich musste die Baufreizeit jetzt leider schon einen Tag eher verlassen um rechtzeitig auf dem Abschlussseminar meines Einsatzes in Rumänien zu sein. Ich werde ab dem Mittwoch den
Ich hoffe dass demnächst noch Bilder und ein kleiner Abschlussbericht über mein Jahr folgen.
Cu Friedemann
Sonntag, 20. Juli 2008
Baufreizeit, Urlaub,…
Doch für mich war die Entladeaktion schon vor dem Mittag beendet. Die anderen hatten noch etwas Arbeit damit dem Zement voll auf unser Grundstück zu schaffen. Ich zog es dann lieber vor etwas zu schlafen. Mit anderen Worten mir ging`s total bescheiden. Abends bin ich dann wieder heimgefahren um meine Magendarminfektion zuhause auszukurieren. Ich glaub so heftig hatte ich das schon seit
Die geschotterte Einfahrt mit der Stützmauer
Insgesamt war es eine sehr gute Freizeit. Wir sind weiter gekommen als gedacht. Die Stützmauer an der Einfahrt ist fertig, ein Teil der Einfahrt wurde noch geschottert (der erste LKW Schotter wurde uns Freitagabend um
chillen, chillen, chillen (und aufpassen das es keinen Sonnenbrand gibt, gar nicht so einfach)
In der letzten Woche waren wir (Carsten, Denis, Lukas, Phöbe (eine deutsche FSJlerin die auch in der Stadt ist), ihr Bruder und ich) dann für 5 Tage im Urlaub am Schwarzen Meer. Ich hätte mir nie vorstellen können 5 Tage nur auszuschlafen und den ganzen Tag nur zu „chillen und rumzugammeln“. Doch es tat richtig gut mal einfach nix zu tun und ein bisschen in der Sonne zu braten und zu baden.
Sonnenaufgang am Schwarzen Meer
Seit Freitag sind jetzt meine Eltern für 1,5 Wochen zu besuch. Mal kucken was ich mit denen so anstellen außer zu arbeiten.
So weit mal für heute,
Grüße aus Rumänien, Friedemann
Freitag, 4. Juli 2008
Das Jungscharlager is schon lang vorbei…

Das Jungscharlager ist jetzt auch schon wieder ne ganze weile rum. Und ich hab immer noch nicht gebloggt. Deswegen muss ich das jetzt noch schnell machen bevor ich morgen früh auf die nächste Freizeit gehe – eine Baufreizeit.
Kurz ein paar Sätze zum Jungscharlager:
Nachdem ich schon relativ geschafft und meiner Meinung ziemlich unvorbereitet auf das Jungscharlager gefahren bin, war ich noch etwas skeptisch wie das alles laufen soll. Wir hatten eine einzige Vorbereitung wo festgelegt wurde wer was macht. Mir hat es dann nicht mal ganz gereicht meine Sachen komplett fertig vorzubereiten. Der letzte Schliff hat sowohl beim Geländespiel und auch bei den Workshops gefehlt. Bis zum Abend vor dem Geländespiel wollte nicht ein einziger wissen wie das Geländespiel funktionieren sollte und dann sollte ich das in ner halben Stunde lauter müden Mitarbeitern erklären… Glaub an dem Abend hat das so gut wie keiner geblickt. Wir waren
Doch im nachhinein bin ich begeistert wie gut ein Js-lager bei minimaler Vorbereitung funktionieren kann. Wenn alle an einem Strang ziehen und motiviert sind. Soweit hat eigentlich alles irgendwie funktioniert, teilweise sogar richtig gut. Der einzige Programmpunkt der etwas aus dem Plan gelaufen ist war der Hochseilgarten. Eigentlich hatten wir mit
Das Lager war zwar recht anstrengend. Ich hatte eine Gruppe und ich musste noch einiges nebenher machen. Z.b. ne Trennwand im zwischen Waschbecken und Klo in unserem winzigen Bad für das Küchenpersonal einbauen – was für ne bescheidene Vorgabe für die Genehmigungen. Doch während des Lagers haben wer auch die 2te Genehmigung erhalten. Gott sei gedankt. Einmal haben Joseph und ich versucht ne halbe Nacht lang ein verstopftes Abwasserrohr frei zu bekommen – ohne Erfolg. Morgens um 3 haben wir aufgegeben. – Doch ich muss sagen es war ein geniales Lager und auch ne interessante Erfahrung für mich. Ich hätte mir vorher nicht vorstellen können so viel mit Kindern zu machen. Ich bin Gott Dankbar für all die Erfahrungen und Bekanntschaften die ich auf dem Lager machen durfte.
Mittlerweile ist auch schon das nächste, rumänische, Js-Lager rum. Hier war ich ja nicht dabei. Wir haben wieder angefangen an der Baustelle weiterzumachen – soweit es eben ging während des Lagers.
Morgen geht dann ne Baufreizeit los. Betet auch für diese Freizeit, dass die Teilnehmer auch was mitnehmen können.
Eigentlich könnte ich viel mehr schreiben. Doch das könnte ziemlich viel werden, darum lass ich’s mal dabei. Ich hoff ich könnt euch nen kleinen Eindruck vom Js-lager geben.
Bis denne, Friedemann
Donnerstag, 12. Juni 2008
Genehmigung Nummer 1 unter Dach und Fach!
Auch gings an unserem Stromanschluss weiter: Die Leitungen sind soweit montiert und auch der Transformator sowie der Sicherungskasten sind instaliert. Jetzt ist es absehbar dass wir unseren Anschluss bis in 2 oder 3 Wochen bekommen!
Für das am Montag beginnende Lager benötigen wir noch eine Genehmigung. Sie Beinhaltet hauptsächlich die Sanitären anlagen sowie das Lagergelände. Betet dafür das wir diese ohne Probleme bekommen.
Betet bitte auch für das Lager. Für uns Mitarbeiter und auch für die Teilnehmer, dass sie was mitnehmen. Unerwarteter weise haben wir doch fast doppelt soviele Teilnehmer wie gedacht (gut 80 statt 40-50). Das ist doch nich eine Herausvorderung da wir jetzt noch mal schnell Mitarbeiter brauchen.
Danke für eure Gebete.
Grüße aus Rumänien, Friedemann
Mittwoch, 4. Juni 2008
Die lieben Genehmigungen
Auch im Haupthaus hat siech vieles getan in den letzten Wochen. Auf der Baufreizeit konnten einige schon dort schlafen. Mittlerweile ist so gut wie alles gefliest und gestrichen. Teilweise fehlen noch Sockelfließen oder sonstige Kleinigkeiten, die aber sicherlich auch noch mal einen ganzen Haufen Zeit kosten. Das Bad im Haupthaus kann man mittlerweile auch schon ne ganze Woche benutzen.
Jetzt zu unserem größten Sorgenkind für die Genehmigungen, die Küche. Wir hatten mittlerweile eine halbwegs gute Küche (also im Gegensatz zu der Feldküche in den letzten Jahren). Doch jetzt war am Freitag die erste Vorabnahme für die Genehmigungen der Lager. Insgesamt brauchen wir 2 Genehmigungen. Eine für Lagerung und Verarbeitung von Lebensmitteln und ein für Sanitäre Einrichtungen und alles drum herum. Die Vorgenehmigung war für die Küche, also Lebenskittelverarbeitung und Lagerung. Und die wollen einiges sehen! Es reicht nicht eine Küche. Wir brauchen je eine separate Küche für Gemüse, Eier, Fleisch und zum spülen. In den Verschiedenen Küchen werden die Lebensmittel gelagert und gereinigt damit sie in der „Sterilen“ eigenentlichen Küche verarbeitet werden können. Doch was machen wenn man nur 2 Küchen geplant hat. Da heißt es improvisieren. Fast hätte das Büro, das vorübergehend Denis Zimmer werden soll herhalten müssen. Doch wir haben noch eine andere Möglichkeit gefunden. Im Moment bauen wir jede Nische im Flur sowie den Aufzugsschacht zu Kleinen Küchen um, damit wir die benötigten Waschgelegenheiten und die Kühlschränke dort unterbringen können. Hierzu müssen wir dorthin Frisch- und Abwasser verlegen sowie einige Trennwände einziehen. Das sind zwar dann alles winzige Dinger, aber was will man machen, so wollen sie es. Hier stehen wir gerade eben ziemlich unter Zeitdruck. Zu dem fliegt Denis am Sonntag noch nach Deutschland. Er wird nächste Woche heiraten!
Bitte betet dafür dass das mit den Genehmigungen alles vollends klappt. Ganz einfach ist das immer noch nicht da teilweise nicht ganz klar ist wer für was genau zuständig ist und es täglich anders heißt.
Auch im Foisor geht’s weiter. Decken und Wände sind fast fertig gestrichen, das Dach ist endlich mal fertig und auch das Gerüst ist jetzt weg. Da geht schon einiges wenn die so ne Dettinger Baufreizeit nicht nur am Kraftwerk arbeitet sondern auch noch was anderes macht ;-) .
An der stelle nochmals allen die auf der Baufreizeit an Pfingsten dabei waren besten Dank! Ihr habt einiges weggeschafft! War ne coole Zeit mit euch!
Noch ein Kleiner Ausblick: In 1,5 Wochen beginnt die erste Freizeit, das deutsche Jungscharlager auf welchem ich als Mitarbeiter Dabei bin. Auch hier muss ich noch dinge Vorbereiten. Bitte betet auch für die Vorbereitungen der Lager und dann auch für die Lager selber, dass Gott durch uns an den Kindern und Jugendlichen wirkt.
So glaub jetzt müsstet ihr mal wieder auf nem aktuellen Stand sein. Bis denne
Friedemann
Dienstag, 3. Juni 2008
Unsere Strommasten stehen!
Gleich zu beginn eine sehr gute Nachricht: Unsere Strommasten wurden heute gestellt nachdem sie jetzt fast 2 Wochen im Fluss gelegen sind! Doch wir ham noch lange keinen Strom. Die Leitungen sind noch nicht auf den Masten. Mal sehen wann die drauf kommen.
Doch es ist auch sonst viel passiert und gewesen seit meinem letzten Eintrag.
Jetzt hier in Kürze alles der Reihe nach.
Die Woche in der ich in Deutschland war, war soweit ganz ok. Sie war jedoch viel zu schnell rum. Eigentlich hab ich gedacht das ich wenigstens 2 Tage Frei habe. Doch ich hab nicht mal alles geschafft was ich machen wollte. Doch was soll’s es war mal wieder schön daheim zu sein. Der krönende Abschluss meiner Woche war die Hochzeit von Tine & Salle. Ich glaub so „fertig“ bin ich noch nie auf ne Hochzeit gegangen, doch es war richtig geil mit euch zu feiern!
Sonntagmittag nach der Hochzeit ging’s gleich wieder weiter: Baufreizeit mit
Es hat mich gefreut das so viele vor allem Junge Leute aus Dettingen mit auf der Baufreizeit waren und mich besucht haben.
Schon während der Baufreizeit war Timo, ein Schulkamerad von mir, da um Joseph beim hochseilgartenbauen zu helfen. Letzte Woche sind dann noch 3 Jungs aus Seattle gekommen. Da ging dann schon was vorwärts im Hochsielgarten. Am Samstag haben wir die ersten 2,5 Stationen dann gleich eingeweiht, im Rahmen einer Einweisung auf den Parcours. Es war das erste mal das ich in einem Hochseilgarten rumgeturnt bin – richtig spaßig muss ich sagen.
Doch muss sagen die ganzen Baufreizeiten sind schon ganz schön anstrengend. Da kriegt man halt doch weniger ruhe und vor allem weniger schlaf. Doch nachdem ich an 2 Sonntagen hintereinander recht viel geschlafen hab, bin ich mittlerweile wieder ziemlich fitt.
So, nach dem es jetzt schon wieder nach

















