Montag, 31. Dezember 2007

Nen guten Rutsch und ein gutes Neues!

Ich wünsch euch allen, in aller Welt, nen guten Rutsch ins neue Jahr und dann auch ein gutes neues und vor allem auch gesegnetes Jahr 2008.
Bei der Gelegenheit möcht ich mich auch bei allen bedanken die mich im letzten Jahr begleitet haben! Bei allen die mir geholfen haben und bei allen die mich unterstützt haben, im Alltag, auf den Baufreizeiten oder sonst wo. Ich bin dankbar euch zu kennen und euch zu haben!
Seid gesegnet, euer Friedemann

Freitag, 21. Dezember 2007

Urlaub!

Nachdem jetzt der Estrich in allen Räumen mit Fußbodenheizung fertig ist, noch vieles aufgeräumt (unter anderem mussten wir 15m³ Schalungsholz aufstapeln), die Fenster am Kraftwerk eingebaut und die PDF-Homepage (Fackelträger Rumänien) aktualisiert ist, habe ich nun 2 Wochen Urlaub.

Heute Nachmittag um 14.45 Uhr bin ich wohlbehalten auf dem Flughafen in Stuttgart gelandet. Für alle die es noch nicht mitbekommen haben heißt das: Ich bin jetzt über Weihnachten du Neujahr Zuhause im wunderschönen Dettingen! Da werde ich ja wohl dann den einen oder anderen sehen. :-)

Cu Friedemann

Samstag, 8. Dezember 2007

Schneeschuhwandern, Fußbodenheizung & Estrich

Heute ist es genau eine Woche her das ich mit Denis, Niclas und Daren (beides Missionare aus den Staaten) in den Bergen beim Schneeschuhwandern war. Es war das erste Mal überhaupt das ich mit Schneeschuhen unterwegs war. Doch diese Art des Schneewanderns hat mich begeistert. Tief verschneite Wälder, unberührter tiefer Schnee. einfach nur Querfeldein und ab und zu dann mal ein paar Absätze runterjumpen. Einfach geil! :-)




Doch 20% Verlust sind drin. Mein Bergstiefel nach der Tour!





Diese Woche hatten wir Verstärkung aus Österreich da. Von Samstag bis Dienstag waren 2 Monteure einer Österreichischen Heizungsbaufirma da. Die beiden haben uns nahezu den kompletten Heizraum installiert.

Fußbodenheizung in der Werkstatt

Doch es waren nicht nur die beiden da. Da waren noch mal 3 andere Österreichische Helfer, na ja eigentlich war davon nur einer Österreichischer Staatsbürger, die anderen beiden Deutsche. Die haben uns zum einen die komplette Fußbodenheizung verlegt und uns auch noch fleißig beim Estrich legen geholfen. So ist jetzt auch schon ein Großteil des Estrichs verlegt. Den Rest müssten wir nächste Woche in 2-3 Tagen vollends verlegt bekommen, ohne die Österreicher.

Denis beim Estrich abziehen

Dementsprechend anstrengend war diese Woche dann schon. Teilweise ham wir ziemlich lang gearbeitet, nasskaltes Wetter bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und am Mittwoch locker mal 40 cm Neuschnee. Dadurch gab`s dann öfters keinen Strom. Na ja, eigendlich ja nur ab und zu mal ganz kurz. Doch vom Strom war ich zumindest beim Estrichmachen nicht abhängig. Ich sag euch eins: Wenn du mal 4 Tage am Stück Estrich mit 50 kg Zementsäcken anmachst, werden die von Tag zu Tag schwerer, bestimmt um 1 oder 2 Kilo! Da weißte was du getan hast. Diejenigen die schon auf einer Baufreizeit Beton angemacht haben wissen ja wie das ist, doch auf den Baufreizeiten hatten wir „schöne kleine“ 40 kg Zementsäcke.
Doch die ganzen Anstrengungen ham sich gelohnt: Es ging ein ganz großes Stück vorwärts! Langsam wird es realistisch dass wir im Januar eine beheitzte Baustelle haben und uns nicht mehr der Putz an die Wände gefriert.

Im Winter Estrich zu machen ist scho was ganz anderes wie im Sommer Beton!

Montag, 3. Dezember 2007

Berlinvideo online

Das Video von unserer "Wasserkraft-Berlinreise" im September ist seit heute online:



Von der Baustelle gibts demnächst wieder news. Im moment sind gerade 5 Österreicher da um Fußbodenheizing und Estrich zu machen. 2 von ihnen sind Montöre eiener Heizungsabaufirma. Da muss grad halt schon was gehen, die ham net ewig Zeit.

Bis denne Goof

Sonntag, 25. November 2007

24.11.08

Ich hab mir ja vorgenommen noch regelmäsiger zu bloggen, darum schreib ich jetz tnoch schnell was.
Viel neues gibt es gerade ja nicht. Der Schnee ist so gut wie weg. Diese Woche haben wir weiterhin fleisig die Fußbodenheizung und den Esterich vorbereitet. Ich hab eigentlich die ganze Woche Bitumenbahnen verschweist, die anderen beiden haben Styropor verlegt. Jetzt haben wir noch eine Woche bis die Österreicher kommen. Ich denke dass wir bis dahin so gut wie alle vorbereitet kommen.
Denis und Ebbe kommen vorraussichtlich am Montag in der Nacht wieder - dann sind wir wieder ein Mann mehr auf der Baustelle.

Montag, 19. November 2007

N` bischen Schnee!

Heut nacht hats ein bischen geschneit. In Brasov hatte es heuet morgen 15 cm Schnee. Das is ja noch nicht so übermäßig viel. Auf der Baustelle in Risnov hatte es dann doch schon etwas mehr.

Ne, wir sind nicht in den Graben gefahren, wir hatten hier nur geparkt!!!

Heut morgen waren es so 35 cm. Heut abend waren es nicht weniger! Über das Allrad an unserer Dacia waren wir stellenweise schon froh. Weiß net ob wir ohne das heut morgen auf der Baustelle angekommen wären. Die Schotterpiste war noch nicht geräumt.

Zu unsere Vesperbude mussten wir erst mal nen Weg schaufeln.


Die 2 "Kindsköpfe" ham immer nur blödsin im Kopf

Samstag, 17. November 2007

Was hat sich in den letzten Wochen getan?

Ich weiß ja das es schon ne weile her ist das ich das letzte mal was für meinen Blog geschrieben hab. Es gibt nun mal viel zu tun und meistens sind diese Dinge wichtiger als Blogeinträge zu schreiben. ;-)

Ne mal ohne Spaß, zu tun gibt’s immer noch mehr als genug, vor allem auf der Baustelle. Die Zeit läuft uns irgendwie davon.

Doch was ham wir getan seit dem letzten Eintrag?
Gleich nach dem C.A.M.P. waren wir 2 tage in Codlea im Block 14, in welchem Anja und Petra die Sozial-missionarische Arbeit unter Kindern im Kindergartenalter machen. Hier stehen ihnen mittlerweile 3 Zimmer zur Verfügung, jedoch war jedes Zimmer bis jetzt nur von Gang außen zugänglich. Dies sollten wir ändern und 2 Wanddurchbrüche machen und Türen einbauen, damit alle 3 Zimmer verbunden sind. Den Block kannte ich bis dahin nur von Bildern und vom Hörensagen, ich wusste also schon dass der Block ziemlich heruntergekommen ist und hab nicht viel erwartet. Doch wenn man mal dort war und dies sieht und auch riecht ist das schon noch was ganz anderes. Da wird einem erst bewusst wie die Leute dort leben! Das kann man sich so fast nicht vorstellen! Winzige Zimmer, viel Feuchtigkeit und ein etwas unangenehmer Geruch, für unsere Verhältnisse.

Doch zurück zu den Wanddurchbrüchen. Auf der Fahrt nach Codlea dachte ich, klar kein Problem, Wand einflexen, Durchbruch rausschlagen und Türen einbauen – fertig. Doch ziemlich schnell wurde mir klar dass das nicht ganz so einfach ist. So ein alter Plattenbau besteht aus 2-schaligen Betonwänden. Und bis man da 4 solcher Schalen (bei 2 Türen) durch hat und zerkleinert, damit die Teile transportierbar, sind vergeht schon ganz schön Zeit (2 tage inklusive Türen einbauen, was dann sehr flugs ging!) – und das ist ein Höllen Sound im ganzen Block sag ich euch!

Gehen wir wieder zurück auf unsere eigentliche Baustelle nach Risnov.
Hier ham wir mit dem Wasserreservoir angefangen. Doch so einfach war das dann doch nicht, da unser Radlader gestreikt hat. Ohne ihn bekommen wir halt kein Material da hoch. So hab ich erst mal fast 1 ½ tage an dem rumgeschraubt. Letztendlich war es ein Kontakt am Anlasser der nun mal nicht mehr der beste war. Dass das Problem am Anlasser liegt wussten wir ja, aber wo genau das muss man halt auch erst finden.
Heut, Samstag, vor 2 Wochen ham wir dann die Bodenplatte betoniert. Gegen Ende der nächsten Woche wollten wir dann eigentlich noch die Wände betonieren, doch daraus wurde nix. Das schalen dauerte doch deutlich länger als gedacht und das Wetter war uns auch nicht so freundlich gesinnt. Es war recht kalt und nass, der Niederschlag kam in weißer Form. Das war dann ne wahre Schlammschlacht das Schalen. Irgendwann war alles was du angefasst hast schlammig und schmierig, aber richtigen Männern macht das nix aus!

Nach einem Schaltag am Wasserreservior


Die Baustelle Wasserreservoir ist erst mal auf unbestimmte Zeit eingestellt. Dafür ham wir jetzt keine Zeit mehr. Anfang Dezember kommen 5 Österreicher um die Fußbodenheizung und den Estrich zu machen. Dafür müssen wir jetzt noch einiges vorbereiten (Ausräumen und putzen, Abdichten (Bitumenbahnen verschweißen), Styropor verlegen,…). Die wichtigsten Räume sind mittlerweile geputzt und ich hab die Werkstatt schon fast fertig geschweißt. Sie ist mit Abstand der größte Raum (ca. 150m²).

Die leere und verschweißte Werkstatt

Ansonsten hat Florin die Vollwärmeschutz am Haupthaus fertig gemacht und auch verputzt. Auch sind die Fenstersimse eingebaut. Somit ist das Haus gegen Wasser von außen jetzt so gut wie dicht. Das ist enorm wichtig.

Im Moment sind wir 3 FSJ-ler alleine auf der Baustelle Denis ist auf Freundeskreisreise in Deutschland und Florin arbeitet zurzeit nicht mehr bei uns. Wir hoffen dass er wiederkommt. Er war sehr gewissenhaft und zuverlässig.

Grüße euer Friedemann

Ein aktuelles Bild vom Haupthaus, das blaue am Waldrand ist das abgedecket Wasserreservoir